Flächensuche

Flächensuchhunde werden in unterschiedlichem Gelände eingesetzt. Obwohl sie bevorzugt in Waldgebieten zum Einsatz kommen, zählen auch Wiesenflächen und Felder zu den Einsatzgebieten. Durch regelmäßiges Training an verschiedenen Orten sind die Hunde dazu in der Lage, unabhängig von der Geländeform mit großer Ausdauer nach vermissten Personen zu suchen. Weder dichter Bewuchs noch steil abfallendes Gelände stellen dabei ein Hindernis dar. Flächensuchhunde suchen ein vorgegebenes Suchgebiet bei Tag und Nacht gleich zuverlässig ab.

Die wichtigsten Ziele bei der Hundeausbildung:

  • Anzeigen einer vermissten Person durch den Hund unverzüglich nach dem Auffinden.
  • Selbstständige Sucharbeit des Hundes unter Ausnutzung der Windverhältnisse
  • Zuverlässiges Arbeiten des Hundes in verschiedenen Geländestrukturen.
  • Optimale Zusammenarbeit des Hundes mit dem Hundeführer.
  • Lenkbarkeit des Hundes auch über größere Distanzen
  • Schicken des Hundes in einzelne Geländeabschnitte

Diese Ziele erreichen die Hundeführer durch die Ausbildung der Rettungshunde in kleinen Teilschritten.

Theorieausbildung der Einsatzhelfer:

Eine fundierte Theorieausbildung der Hundeführer und Suchtrupphelfer
ist dabei essentiell.
Der sichere Umgang mit Karte, Kompass und GPS ist unverzichtbar, um Tag und Nacht eine sichere Orientierung im Gelände zu gewährleisten.
Außerdem die Kommunikation über Funk mit der Einsatzleitung und den anderen Einsatzhelfern.

Der Suchtrupphelfer nimmt im einsatzfähigen Suchteam eine wichtige Position ein. Er begleitet den Hundeführer und seinen Rettungshund bei der Suche im Einsatz.

Die regelmäßige Ausbildung in Erster Hilfe bei Mensch und Hund ergänzt die Einsatzhelferausbildung der Rettungshundestaffel Südschwarz e.V.